verfahren und Methoden


Warum und Wozu: Werte-Ermittlung

 

Ein Unternehmen braucht eine klare Definition des „Warum“ und des Unternehmenssinns, damit es sich durch volatile Strömungen und den schnellen Wandel der Außenwelt nicht ablenken lässt.

 

Wandel verstehen, auf Wandel antworten.

 

Der Sinn von Ver-Antwortung: Wirklich Antworten zu finden, die tragen.

Dazu bedarf es einer klaren Grundlage. 

Eines Kompasses, der klar zeigt, wo Norden ist.

Business Quest unterstützt Organisationen dabei, diesen Kompass auszurichten, indem die Basis, der „kleinste gemeinsame Nenner“,

bestimmt wird. Gemeinsam das „Warum und Wozu“ tiefer zu verstehen, 

hilft sich dessen bewusst zu sein und zu bleiben.

Es ist der Orientierungspunkt, der Zugehörigkeit schafft. 

 

Ebenso wichtig wie die Ziele.

Hier, im Süden, entsteht Wärme, wachsen Wurzeln.

 

Ein solcher „kleinster gemeinsamer Nenner“, auf den sich alle einigen, erlaubt es alle Entscheidungen an einem gemeinsamen Kompass auszurichten.

Ein gemeinsames Verständnis des „Warum“ und „Wozu“ schafft einen sicheren Stand trotz sich stetig wandelnder Umwelt.  

Diese geteilte Basis, die gemeinsam ausgestaltet wird, übernimmt eine anerkannte Steuerungsfunktion. Unter gemeinschaftlicher Anstrengung gefunden, kann sie einen jeden an das erinnern, was als wertvoll erkannt und bestimmt wurde.

 

An das „Warum“ und „Wozu“ heranzukommen braucht Methoden, die tiefer gehen. Business Quest arbeitet mit einer Reihe von Methoden, die auf einer anderen Ebene greifen als unser Denken. 

Nicht aus Büchern, sondern durch lebendigen Ideentausch, durch heitere Geselligkeit müsst ihr Lernen. Johann Wolfgang Goethe


Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information. (EInstein)

"CRISIS? NEVER WASTE ONE!“

Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann. Francis Picabia

Wie: Mit Fragen als Kräften arbeiten (Beuys) 

 

Es geht um eine bestimmte Art und Weise, Fragen zu stellen

und Wissen zu verarbeiten.

Unsere westliche Welt ist geprägt von analytisch-kategorisierendem,

linearem und zweckorientiertem Denken.

Schöpferische, naturnahe Ansätze basieren dagegen viel mehr auf menschlicher Intuition, Vorstellungs- und Visionskräften. Diese verschiedenen Paradigmen gilt es nicht gegeneinander auszuspielen – je nach Ziel und Kontext können sie eingesetzt werden oder sich ergänzen.

 

Jenseits der konkreten Methoden und Instrumente ist es lohnend, über Prinzipien nachzudenken, die in Verfahren und Settings einer fortschrittlichen und naturbasierten Prozessbegleitung wirken.

Etwa die Kraft der Emergenz: Es erscheint etwas, was nicht gänzlich zu analysieren oder vorauszusagen ist und womit gearbeitet werden kann.

Hier können Abläufe, Bilder, Erfahrungen in der Natur helfen.

Business Quest nutzt verbindende Methoden, um solche  Bilder und Erfahrungen fruchtbar werden zu lassen. 

 

Es braucht den gemeinsamen Raum, um Emergenz einzuladen.

Der Einzelne im Unternehmen, ein Team oder eine Gruppe gleichen einem fruchtbaren Feld. Welche Beschaffenheit hat der Boden?

Wie werden die Anlagen kultiviert?

Das Wort Seminar, lateinisch semen, bedeutet ursprünglich „Samen“.

Wie finden in einer Organisation Keimungs- und Wachstumsprozesse statt?

 

Wird dem, was in Blockaden, Konflikten und Unstimmigkeiten gärt,

genug Raum gegeben, entstehen aus einer Krise oder Umbruchsituation kristallklare Antworten und Ausrichtungen.

 

Es geht in tiefer greifenden Methoden der gemeinsamen Werte-Ermittlung oder Neuausrichtung um ein genaues Hinhören, auch Hinspüren, um den Sinn zu ergründen, der ein Unternehmen zusammenhält oder der sich erneuern will. 

 

Als fortschrittliche und naturbasierte Prozessbegleitung arbeitet Business Quest mit hermeneutischen und projektiven Verfahren, die etwas „heben“ können, was im intuitiven Wissen aller bereits vorhanden ist. 

 

Das ist die Substanz, mit der gearbeitet wird.

 

Das Wesen von Krise und Wandlung selbst ist emergent. Es gilt für die Gestaltung von Entwicklungs- und Wandlungsprozessen genau die Bedingungen zu schaffen, die Räume zu aktivieren,  die es für diese Art von Prozessen des Organisationslernens braucht.

Business Quest arbeitet auch mit Hilfe einer gewaltfreien Kommunikationsform, die das Zuhören ins Zentrum stellt („Way of Council“).

Das damit eingeladene Potential an Wahrnehmung, Achtung, Inspiration und gegenseitiger Befruchtung zeigt sich nicht in einem linearen, fokussierenden und effizienzorientierten Voranschreiten – das gemeinsame Denken und Erforschen  wächst vielmehr im Kreis – in einer kreisförmigen Annäherung an das, was Wesentlich ist.

 

Was zeigt sich als wesentlich?

 

Oft ist nicht das bekannte analytisch-zielgerichtete Denken, sondern ein „unscharfes Sehen“ geeignet, dies fühlbar und benennbar werden zu lassen.

 

Wenn auf diese Weise mit einer gewissen Absicht zusammen gesessen wird, entsteht eine spürbare, alle Beteiligten verbindende Mitte.

Diese hierarchiefreie, achtsame und gewaltfreie Kommunikationsform erlaubt ein Zuhören, das Wertschätzung vermittelt und innovatives Erleben möglich macht. 

 

Statt schnelle Antworten anzustreben, helfen solche Methoden wie der Way of Council dabei, Fragen und Möglichkeiten zu sammeln und offen zu halten, um allen wichtigen Belangen und Bedürfnissen wirklich gerecht zu werden. 

 

Wie in der äußeren Natur, so wirken in den Menschen, die sich auf diese Art der Entwicklungsreise in ihrem Unternehmen einlassen, schöpferische Kräfte.

 

Diese zu aktivieren und gemeinsam zu bündeln, gleicht dem, was der Künstler Joseph Beuys meinte, als er davon sprach, mit Fragen als Kräften zu arbeiten. 


 

Wohin: Neuausrichtung

 

Was ist uns jetzt wichtig?

Wo kommen wir her und welche Themen waren von Anfang an in diesem Unternehmen wichtig?

Gemeinsam schauen wir auf die Biografie des Unternehmens und präzisieren die wichtigsten Momente,

die das Unternehmen einzigartig gemacht haben.

Die Menschen, die Ideen, die Werte, die Handlungen.

Und die Frage, wo stehen wir jetzt?

Die Frage, was ruft uns wohin?

Wir hören genau hin und bestimmen gemeinsam den Punkt, wo Sie genau jetzt stehen.

Wir gehen davon aus, dass die Antworten bereits in Ihnen angelegt sind.

Hören, Akzeptieren, Klären, Präzisieren und neu ausrichten.

 

Haben sich diese Antworten im gemeinsamen Erforschen des Was war bisher? und Was ist jetzt wichtig? eingestellt,

gestalten wir Übergangsprozesse, die Altes loslassen und Neues begrüßen können. 

 

Kräfte werden gebündelt und gemeinsam wird im Konsens die neue Ausrichtung bestimmt.

Bild oben von muffelz auf Pixabay